Kandidat(inn)en zu Gast bei der DAGS

Gerne bin ich der Einladung der Deutsch-Ausländischen Gemeinschaft Schwalbach (DAGS) gefolgt, um mich selbst und einige Themen aus meinem Wahlrpogramm vorzustellen. Wie wir den sozialen Zusammenhalt stärken können und wie wichtig der Erwerb der deutschen Sprache ist, das wurde an diesem Abend wieder deutlich. Deshalb gibt es mein Wahlprogramm auf dieser Webseite auch in verscheidenen Sprachen. Für alle, insbsondere für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer war die Ankündigung des Bundesinnenminister, vorläufig keine Intergrationskurse mehr zu genehmigen, jedenfalls ein Schlag ins Gesicht.

Gesprochen wurde auch über den Mangel an bezahlbarem Wohnraum. In den vergangenen Jahren ist in Schwalbach kein preisgünstiger Wohnraum entstanden. Unser Antrag, bei der Änderung des B-Plans für den Erlenborn, wenigstens 20 % sozial geförderten Wohnraum festzusetzen wurde von der SPD und der CDU abgelehnt. Gleichzeitig liefen Sozialbindungen aus. Das treffe Menschen und Familien mit geringem Einkommen insgesamt. Ein weiteres Problem sind die fehlenden Krippenplätze, so dass oft nur ein Elternteil einer geregelten Beschäftigung nachgehen kann.

Unsere Stadt lebt vom Engagement sehr vieler Menschen, dass wurde an diesem Abend sichtbar. Das ist nicht selbstverständlich und eine große Stärke dieser Stadt. Den Ehrenamtlichen, den Vereinen und der Kulturförderung Gelder zu kürzen und Umlagen zu erhöhen, hilft niemandem und ist eine Belastung für alle Helferinnen und Helfer. Die Haushaltskürzungen der letzten Jahre waren falsch, man spart damit am falschen Ende, denn es verringert das freiwillige Engagement unserer Stadtgesellschaft. Solange auf Schwalbachs Konten viele Millionen Euro auf Festgeldkonten liegen, müssen wir ziviles Engagement so gut es geht stärken.

Mein Dank geht an Wilfried Hülsemann, die Mitglieder der DAGS, alle anwesenden Gäste und Michael Dauber für die tollen Fotos.

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