Über mich

Über mich

In der Rubrik „Über mich“ erfahren Sie etwas mehr über Ihre Kandidatin – Katja Lindenau. Wo bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen? Für welchen Beruf habe ich mich entschieden und wie wichtig sind mir Kinder und Familie? Für wen und was engagiere ich mich in meiner Freizeit und was konnte ich bereits in unserer Stadt zum Thema machen?  …

Katja Lindenau

Katja Lindenau - Ihre Kandidatin

Geboren bin ich 1967 in Rendsburg, aufgewachsen dann in Hamburg. Dort habe ich meine Schulzeit verbracht, mein Studium zur Diplom-Ingenieurin für Umwelttechnik absolviert und in der Hansestadt bin ich auch ins Berufsleben gestartet. Seit 1997 lebe ich im Main-Taunus-Kreis und seit über 15 Jahren fühle ich mich in Schwalbach zu Hause. Meine Familie und ich sind auf vielfältige Weise aktiv ins Stadtleben eingebunden und in Schwalbach engagiert.

Meinen Mann – Andreas Günkel – habe ich im Buchhaltungskurs der FernUniversität Hagen in Hamburg kennen gelernt. Das hört sich jetzt erstmal nicht so spannend an, aber es erklärt vielleicht, warum ich mit Zahlen und dem städtischen Haushalt gut umgehen kann. Wir sind seit über 20 Jahren verheiratet und haben zwei Söhne. Einer studiert bereits an der Goethe-Universität in Frankfurt, der andere besucht noch die Albert-Einstein-Schule.

Bei meinem Mann und meinen beiden Kindern möchte ich mich schon jetzt für ihre Unterstützung bedanken. Sie finden meine Entscheidung Bürgermeisterin für Schwalbach zu werden, ist genau mein Weg.

Einsatz für den Erhalt der Kastanien am unteren Marktplatz

Mehr als 700 Schwalbacher Bürgerinnen und Bürger haben für den Erhalt der Kastanien am unteren Marktplatz unterschrieben, gerettet sind sie aber noch nicht. Durch den Bürgermeisterwahlkampf erhalten sie gerade eine Schonfrist, aber ein Beschluss deutet weiterhin auf Fällung.

Und das ist ein großer Fehler, denn die Bäume sind vital und gut an ihren Standort angepasst. Das hat ein Baumsachverständiger festgestellt. Man könnte die Kastanien sehr gut in die Planungen integrieren, dafür gibt es intelligente Wurzelschutz- und Wurzelbrückensysteme, die alle Arten von Bodenbelägen tragen können. Darüber habe ich Sie im Spemteber informiert. Es gibt überhaupt keinen Grund, die veredelten, rotblühenden Kastanien zum jetzigen Zeitpunkt zu fällen und durch Neupflanzungen zu ersetzen. Die Bäume sind vital und wir Schwalbacherinnen und Schwalbacher könnten uns noch viele Jahre über die üppige, rotblühende und nektarreiche Blütenpracht freuen. Dafür setze ich mich weiter ein.

Kastanien
Ja zum SKH

Gründung der Bürgerinitiative "Ja zum Schulkinderhaus"

Kurz vor den Sommerferien 2017 hatten die Eltern der zukünftigen Erstklässler der Geschwister-Scholl-Schule immer noch keine Zusage für einen Hortplatz. Es gab viel zu wenige Plätze, obwohl der Stadt ein steigender Bedarf an Hortplätzen seit 2014/2015 bekannt war.

Diesmal ging es nicht nur um Schwalbachs Kinder, sondern auch um deren Eltern. Als Vertrauensperson der Bürgerinitiative „Ja für ein Schulkinderhaus“ organisierte ich zahlreiche Treffen bei uns zu Hause. Regelmäßig trafen sich bis zu 25 Unterstützer*innen um alle Aktivitäten der BI „Ja zum Schulkinderhaus“, das Bürgerbegehren und den Wahlkampf zum Bürgerentscheid am 4. März 2018 zu organisieren. Es ist für mich eine unverzichtbare Erfahrung und ganz entscheidend für meine Kandidatur für das Bürgermeisteramt und leider sind wir auch heute keinen Schritt weiter. www.ja-zum-skh.de

Bei Bündnis 90/Die Grünen seit September 2018

Mein Einsatz für gesundes Kita- und Hortessen blieb unter den Schwalbacher Kommunalpolitikern nicht unbemerkt. Die Zusammenarbeit mit den Schwalbacher Grünen begann Ende 2015 zunächst über eine offene Teilnahme an ihren Fraktionssitzungen, https://www.gruene-schwalbach.de. Zuerst habe ich über konkrete Verbesserungen in der Schulkinderbetreuung mitdiskutiert. Ich konnte mich auch ohne Parteibuch einbringen. Das war mir anfangs sehr sympathisch. Als Vertrauensperson der Bürgerinitiative „Ja zum Schulkinderhaus“ intensivierte sich unsere Zusammenarbeit. Grünes Mitglied wurde ich im September 2018 und ab da gab‘s gleich viel zu tun: Landtags- und Europawahl, Kastanien retten und Kartoffelfest und meine Kandidatur für die Bürgermeisterwahl am 1. März 2020.

B90/Die Grünen
Fairtrade

Sprecherin der Fairtrade-Steuerungsgruppe

Seit 10/2017 engagiere ich mich in der Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Schwalbach. Aktuell bin ich die Sprecherin der Schwalbacher Fairtrade-Steuerungsgruppe, https://www.fairtrade-schwalbach.de. Wir möchten die lokale Gastronomie und den Einzelhandel motivieren, ganz bewusst Produkte aus fairem Handel anzubieten. Auch unser täglicher Einkauf entscheidet darüber, ob der Handel zukünftig mehr Lebensmittel und Konsumgüter ökologisch, gerecht und fair produzieren lässt. Einen besonders großen Beitrag kann hier eine Stadtverwaltung leisten, wenn sie im Bereich Beschaffung auf Nachhaltigkeit achtet. Auch dafür setzen wir uns ein. Es freut uns sehr, dass der Faire Handel nun bei der Wirtschaftsförderungsstelle seinen festen Platz in der Verwaltung bekommen wird.

Aktiv mit dem Stadtkitabeirat 2014-2016

Mit meiner Wahl in den Stadtkitabeirat der Stadt Schwalbach begann der Kontakt zur Schwalbacher Kommunalpolitik. Das wichtigste Projekt für uns Stadtkitabeiräte war damals die Verbesserung der Essensverpflegung in den städtischen Betreuungseinrichtungen. Die tägliche Anlieferung von 500 Mittagessen aus Wuppertal, verpackt in Plastikschlauchbeuteln, konnte mit breiter Elternunterstützung beendet werden. Ohne unsere Stadtverordneten wären wir allerdings nicht zum Ziel gekommen, denn schließlich brauchten wir Ihre Zustimmung. Bis heute erhalten die Kinder in den städtischen Betreuungseinrichtungen regionale Biokost aus Frankfurt. Und bis heute haben wir einen starken Stadtkitabeirat, der mit der Politik zusammenarbeitet, wenn es etwas zu besprechen gibt.

Kitaessen
EV-Stationen

Elternvertreterin seit 2003

Seit 2003 vertrete ich Kinder und Eltern in Kita, Grundschule, Schulkinderhaus, Gymnasium, Kreiselternbeirat und/oder dem Stadtkitabeirat der Stadt Schwalbach:

*             Kita Waldnest, Sulzbach

*             Kita St.Pankratius

*             2 x Geschwister-Scholl-Schule

*             Schulkinderhaus der Geschwister-Scholl-Schule

*             Kreiselternbeirat MTK

*             Stadtkitabeirat der Stadt Schwalbach

*             Aktuell: Albert-Einstein-Schule

Meine Zeit in Hamburg

Im Stadtteil Osdorf, zwischen Altona und Elbchaussee, verbrachte ich meine frühe Kindheit. In meiner Grundschulzeit (1973-1977) wohnte ich im Stadtteil Farmsen und mit dem Wechsel auf das Gymnasium wurden Hamburg-Rahlstedt und später Berne für viele Jahre mein Lebensmittelpunkt.

Auf www.hamburg.de finden Sie zu diesen Hamburger Stadtteilen folgende interessante Beschreibungen:

Hamburg-Osdorf: „Zwischen Prunkvillen, Bauernhäuschen und Plattenbauten ist dieser Stadtteil in Hamburgs Westen besonders grün und beliebt bei Familien.“

Hamburg-Farmsen: „ … einem grünen Wohnjuwel mit vielen Ein- & Zweifamilienhäusern.“

Hamburg-Rahlstedt: „ … der bevölkerungsreichste Hamburger Stadtteil, der sich etwas liebenswürdiges Kleinstädtisches bewahrt hat.“

Kommen Ihnen diese Ortsbeschreibungen bekannt vor? Für mich würden diese Beschreibungen auch sehr gut zu Schwalbach passen – dem Ort, an dem ich mich seit mehr als 15 Jahren zu Hause fühle.

Kinderbild

Kunst oder Konstruktion

Kunsthochschule oder Bioingenieurin, beide Berufe stehen in meiner Abi-Zeitung des Gymnasium Oldenfelde von 1986, https://gymnasium-oldenfelde.hamburg.de. Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl war ausschlaggebend für mein Studium zur Dipl.-Ing. für Bioingenieurwesen mit Studienschwerpunkt Umwelttechnik in Hamburg-Bergedorf.

Im Rahmen meiner Diplomarbeit arbeitete ich zwei Jahre wissenschaftlich bei der Bundesforschungsanstalt für Kulturpflanzenzüchtung in Ahrensburg. Mit der Wiedervereinigung fusionierte die BZA zum heutigen Julius Kühn-Institut mit Sitz in Quedlinburg. Bundesforschungsanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen, heute:  www.julius-kuehn.de

Kreativität & Handel statt Konstruktion

Die Wiedervereinigung sorgte in vielen Berufsfeldern für einen Umbruch. Kurzer Hand machte ich meinen ehemaligen Studentenjob im textilen Einzelhandel zum Beruf. Parallel studierte ich fünf Hochschulsemester BWL an der FernUniversität – Hagen im Zusatzstudiengang BWL für Ingenieure und Naturwissenschaftler mit Diplomabschluss.

Und so ging‘s weiter: Ab 1993 stellvertretende Geschäftsleitung in Hamburg.  1997 Umzug in den Main-Taunus-Kreis und Filialleitung in Frankfurt für IPURI GmbH, Hamburg. Kurz darauf  Regionalleitung &  Assistenz der Geschäftsleitung und damit mitverantwortlich für 140 Mitarbeiter, 13 Filialen + 2 Outlets, 4 x Shop in Shop in ganz Deutschland, heute: www.retail-brand.com.

Mit meiner Familie wollte ich möglichst viel Zeit verbringen, das war mit einer Reisetätigkeit nicht zu vereinbaren. Es folgte der Wechsel zu einem deutschen Handelsunternehmen mit etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz/Jahr, 160 Filialen und 16.000 Beschäftigten. Dort bin ich in Teilzeit beschäftigt.

Kunst oder Konstruktion